Packliste - Haarpflege


Man sagt ja, dass man beim Reisen viel über sich selbst lernt. Ich denke, das trifft im geringeren Maße bereits auf die Reiseplanung zu. Zum Beispiel eröffnet sich mir in diesen Tagen beim Grübeln über meiner Meinung nach unbedingt notwendige Körperpflege- und Kosmetikprodukte sowie Schmuckartikel, wie eitel ich tatsächlich bin.

Eine gute Strategie beim leichtgewichtigen Reisen ist es, Dinge einzupacken, die mehrere Funktionen erfüllen. Beim Thema Körperpflegeprodukte fängt das schon bei den Haaren an. Zu Hause benutze ich regelmäßig folgende Haarpflegeprodukte (besitze aber noch viel mehr): normales Shampoo, Shampoo, das Pflegerückstände aus dem Haar entfernt, Spülung und Henna und Indigo für die dunkle Farbe. Manche Leute verwenden sicherlich zusätzlich auch noch Haarkuren und Stylingprodukte.

Statt zwei Sorten Shampoo und Spülung werde ich auf Reisen ein Stück festes Shampoo benutzen, welches ich getestet und für gut befunden habe, da es die Haare kämmbar lässt. Festes Shampoo hält zudem auch länger, ist billiger und umweltfreundlicher. A little goes a long way, wie man hier sagt.

Auf mein Henna werde ich aber leider verzichten müssen, da ich es wohl keinem Hostel oder Gastgeber zumuten kann, das Badezimmer mit Hennakrümeln zu verschönern. Und so überzeugt ich auch von dieser Haarfärbemethode bin, man braucht schon alle 6 Wochen etwa 4 Stunden für eine Hennasitzung, und das ist einfach unpraktisch auf Reisen. Stattdessen werde ich versuchen, mit auswaschbaren Tönungen meinen Haaransatz zu kaschieren, und so langsam einen Übergang zu meiner natürlichen Haarfarbe zu schaffen. Die Alternativen wären, entweder mit einem Haaransatz zu leben, oder die Haare abzuschneiden. Zum Friseur gehe ich zum Haarefärben jedenfalls nicht. Das letzte Mal, dass ich einen Friseur meine Haare habe tönen lassen, hat mir meine Kopfhaut nicht gedankt. Das Problem mit auswaschbaren Tönungen aus der Drogerie ist allerdings, dass sie nicht besonders gut abdecken, und ich möglicherweise doch auf einem helleren Haaransatz sitzen bleibe. Das Problem mit Intensivtönungen ist, dass sie das Haar angreifen, welches ich gerade so schön lang gezüchtet und mit dutzenden Schichten Henna gestärkt habe.

Aber da fällt mir doch noch eine weitere Alternative ein: Mein australischer Cowboy-Hut aus Känguruhleder!





Comments

Maike, nein. Kein Cowboy-hut. Oder du tust dich mit Matze zusammen:-) - Kat

Da bin ich ob meines pflegeleichten Haupthaares erleichert, mir genügt ein 0815-Shampoo.Gibt es ein Foto von dir mit Cobwoy(girl): Im Outback kann man das bestimmt gut tragen. - der Erich

@Erich: Im outback von England?????! nah, ich mag keine Cowboy-Huette. Aber Maike kann ja immer 10m vorsprinten, wenn ein Cutie den Weg entlang kommt.:-D - Kat

Haha, den Cutie schnapp ich mir dann aber - mit dem Hut kommt der eh nicht an mir vorbei :) - Maike