Chicago 3
Kleiner Exkurs: Warum ich noch nicht konkret nach Jobs suchen will.
Ich habe mich entschieden, die Uni zu verlassen. Mein Vertrag läuft Ende April aus, eine Verlängerung kann mein Boss sich nicht leisten und meine Publikationsliste ist zu kurz, um ernsthaft eine Hochschulkarriere verfolgen zu wollen. Ich bin nicht traurig drüber. Mein Rückflug ist für den 5. Mai 2012 gebucht, aber vor Oktober oder November will ich noch nicht arbeiten gehen, sondern erstmal REISEN. Los geht es in England im Mai, Lake-District-Bewandern mit Katharina, dann Cornwall, Dartmoor oder Wales an Pfingsten, dann zum London Swing Dance Exchange, und Kaitlin besuchen. Danach nach Cambridge, falls Katharina dann noch nicht die Nase voll von mir hat und schließlich möglicherweise ein Abstecher nach Schottland. Wenn ich keine Lust mehr habe auf Regen, geht es weiter in den Süden der USA, wo ich mir die großen Nationalparks, die Rocky Mountains, Kalifornien und noch viel mehr ansehen will. Danach geht es über Seattle nach Vancouver und durch Kanada durch bis nach Quebec. Es wäre gut, im September/Oktober in Kanada zu sein, aber Juli/August ist nicht die beste Reisezeit für den Süden der USA. Mal schauen, vielleicht kann ich noch einen weiteren Kontinent einschieben.
Ich wollte eigentlich so lange reisen, wie die Ersparnisse herhalten und mir dann einen Job suchen.
Auf der anderen Seite ist es natürlich auch nett, wenn man schon einen Job im Anschluss an der Hand hat.
Jetzt ist der Artikel schon so lang, dass ich über meine Interviews erst morgen in Chicago Teil 3b berichten werde.
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