New York, New York


Ich fahre ein- bis zweimal die Woche “in die City”, wie man hier so schön sagt, wenn man über New York City spricht. Das ist schon cool, wenn man das von sich sagen kann, oder? Dabei ist es auch nur eine Stadt wie jede andere, nur eben ein bisschen größer als alle anderen. Aber das fällt nicht auf, da ich mich meistens nur in Manhattan aufhalte. Ich war auch mal in Brooklyn - nett, in Queens - unschön - und in Harlem, das war - interessant.

Dienstags abends fahre ich nun also mal testweise für einen Monat lang immer zu meinem Tanzkurs in Manhattan. Ich radel dann um 17:15 Uhr zum Bahnhof, kaufe mir ein Sandwich und eine Banane, setze mich in den Zug, steige in Princeton Junction um, komme um 19:28 Uhr in NY Penn Station an und laufe eine Meile zur Tanzschule. Da hab ich dann meinen Kurs für eine Stunde lang, danach gibt es noch ein wenig Social Dancing, und gegen 21:45 Uhr mache ich mich auf den Weg zurück zum Bahnhof und bin dann kurz vor Mitternacht zu Hause.

Dabei geht natürlich viel Zeit drauf. Aber: Der Tanzkurs ist ziemlich gut, und das anschließende Social Dancing hilft, das frisch Gelernte zu üben. Außerdem lernt man mehr, wenn man mit möglichst vielen verschiedenen Leuten tanzt, und in NY gibt es einfach mehr. Außerdem kann man die Zeit im Zug sinnvoll nutzen. Gestern habe ich mir ein wenig Arbeit mitgenommen und wäre bestimmt sehr effektiv gewesen, hätte ich nicht einen Bekannten im Zug getroffen. Aber auf dem Rückweg war ich fleißiger.

Und nach den ersten zwei Wochen meiner Testphase kann ich auch sagen, dass die An- und Rückreise äußerst stressfrei abläuft, und der Spaziergang durch “die City” hat was.

Comments

Hut ab, mir wäre die Fahrerei zu anstrengend! - der Erich

Dann check schon mal the Big Apple ab, damit wir im September zusammen dort schön was starten können ;-) - Annika

dedication Eric, dedication ist das zauberwort - Kat