Twenty Eleven


Liebe Leser,
ein neues Princeton Jahr ist angebrochen, und standesgemäß sind Jens und ich in der größten Stadt der Welt (?), in New York, reingerutscht. Der Jetlag legte uns nahe, am Silvesterabend doch lieber früh ins Bett zu gehen, aber dem widersetzten wir uns tapfer und stiegen aufgehübscht gegen 17 Uhr in den Zug gen New York. Diese Idee hatten auch noch andere, und wie mir berichtet wurde, verbringt wohl die halbe Bevölkerung New Jerseys den Jahreswechsel in New York City am Times Square. Man kennt das ja vielleicht aus dem Fernsehen, die riesigen Displays und die Discokugel, die um Mitternacht herunter schwebt.
Wir dachten uns, dass wir ja schon immer mal nach Brooklyn wollten, das ist angeblich wie Manhattan, nur günstiger. Und so fanden wir dort ein kleines italienisches Restaurant mit sehr guter Pizza und karierten Tischdecken. Anschließend liefen wir Richtung Brooklyn Bridge, immer sichergehend, dass wir nicht versehentlich in einem schlechten Viertel landen. Stattdessen fanden wir ein ziemlich cooles Viertel. Zwischen Brooklyn- und Manhattan-Bridge, in Brooklyn am East River gibt’s nette Bars, und in einer von ihnen genehmigte ich mir eine Grapefruitsaftschorle und Jens ein Bier. Ein betrunkener Künstler unterhielt uns nett, und die Zeit bis Mitternacht verging wie im Flug. Der Barkeeper wollte für mein Getränk kein Geld haben, und ein Pint Bier kostete auch nur $5. Um Mitternacht spazierten wir dann über die Brooklyn Bridge, hatten einen großartigen Blick Richtung Freiheitsstatue und auf ein Feuerwerk über Staten Island. Auf der Brücke wurden Sektflaschen geköpft - die Polizei schützte ja die Mengen am Times Square und war daher beschäftigt - und auf der anderen Seite ging es dann zurück in die U-Bahn, zum Bahnhof und zurück nach Princeton. Heute wurden wir dann von ganz besonderen Neujahrswünschen überrascht und ich nehme mir mal die Freiheit, das Kunstwerk hier zu veröffentlichen. Danke liebe Braunschweiger!!



Ich wünsche allen ein großartiges 2011, für viele ein besonders spannendes Jahr!

Comments

Thanks 4 the props! :) - der Erich

Hmm, meinst du die Wunderkerzen? Sind die von uns? - Maike

Nein, ich meinte props im Sinne von “credit, respect”.http://www.merriam-webster.com/dictionary/propsAber ich stelle fest, daß das Wort im Nicht-Slanggebrauch auch Requisiten heißt! :) - der Erich